OSGeo Hacking Event 2013 in Bolsena

Nachdem wir gestern in Bolsena (Italien) angekommen sind, ist heute unser erster kompletter Tag. Vom Garten unserer Unterkunft und Arbeitsstätte, einem alten Kloster, haben wir eine tolle Aussicht. So lässt es sich in der einen Woche wunderbar arbeiten.

Eine große Version des Klosters mit Garten als PhotoSphere: http://thorsten-hildebrand.de/bolsena/

Weitere Infos zum Event: http://wiki.osgeo.org/wiki/Bolsena_Code_Sprint_2013

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PostgreSQL 9.1 mit Postgis auf Ubuntu 11.10 – shp2pgsql

Nach der Aktualisierung auf Ubuntu 11.10 und PostgreSQL 9.1 konnte ich shp2pgsql nicht mehr direkt aufrufen. Das Tool um aus Shapefiles ein SQL-Skript zu generieren liegt unter /usr/lib/postgresql/9.1/bin/.

Damit wird unter /usr/bin/ ein symbolischer Link auf shp2pgsql gelegt und kann somit wieder direkt aufgerufen werden.

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Wie funktioniert eigentlich OpenStreetMap?

Das OpenStreetMap-Projekt (OSM) ist das für Landkarten, was Wikipedia für die Enzyklopädie ist – Ein Projekt, an dem jeder Interessierte mitwirken kann. Die Mitglieder der OpenStreetMap-Community erheben Geodaten, die in einer zentralen Datenbank gesammelt werden. Die von OpenStreetMap bereitgestellten Daten stehen unter einer freien Lizenz im Sinne von Open Source und dürfen von jedermann verwendet werden. In Ballungsräumen haben die OpenStreetMap Karten oft eine höhere Detailgenauigkeit als kommerzielle Kartendienste. So sind in der freien Karte viele  Fuß-, Rad-, Reit-, Feld- und Wanderwege, Geschäfte und Restaurants, Parkplätze und ÖPNV-Linien verzeichnet. Die Datenbasis des 2004 in England gegründeten Projekts sind einzelne Punkte, die zu Wegen verbunden werden können. Wege hingegen können Straßen, Häuser, Seen und Ähnliches abbilden. Einzelne Punkte können zum Beispiel einen Briefkasten darstellen. Wege wiederum können zu Relationen zusammengefasst werden um zum Beispiel Wanderwege oder ÖPNV-Linien, die sich über verschiedene Straßen erstrecken, abzubilden. In Relationen können Punkte, Wege und Flächen in beliebiger Kombination zusammengefasst werden. Allen diesen Objekttypen werden diverse Eigenschaften zugeordnet. So ist eine leichte Differenzierung zwischen verschiedenen Straßen- und Wegtypen möglich.

Als Datenbasis werden häufig die Aufzeichnungen von GPS-Geräten verwendet. Diese Daten bilden den zurückgelegten Weg in Form von Punkten ab. Aus diesen Informationen in Verbindung mit angefertigten Notizen kann die Strecke in einzelne Wegabschnitte aufgeteilt werden. Diese Teilstücke wiederum werden auf Basis der angezeigten Punkte eingezeichnet und mit näheren Informationen, wie zum Beispiel dem Namen der Straße oder dem Straßentyp, angereichert. In den meisten Gegenden sind schon Straßen und Wege vorhanden, an denen die neu erfassten anschließen können.
Eine andere Form der Datenerhebung ist das Abpausen von freigegebenen Luft- oder Satellitenbildern. Je nach verfügbarer Qualität können Häuserumrisse, Straßenverläufe oder zumindest Wald- und Gewässerflächen als Vorlage verwendet werden.
In der OpenStreetMap-Datenbank können beliebige Geodaten abgelegt werden. Diese Eigenschaft ermöglicht es jedem Teilnehmer der Community die Daten zu erfassen, die ihn interessieren. Dadurch werden spezielle Informationen an einigen Orten aufgenommen, die andere Nutzer nicht oder etwas anders eintragen. Es gibt Vorschläge, wie man bestimmte Dinge aus der echten Welt erfassen sollte. Allerdings können für alle Elemente völlig freie Schlüssel-Wertepaare benutzt werden. Anders als vom Gründer des Projekts zu Beginn angenommen hat sich eine englischsprachige Bezeichnung durchgesetzt. Ein Fußweg beispielsweise kann wie folgt definiert werden: highway=footway. Es gibt viele Informationen zu finden und zu ergänzen, von Abbiegevorschriften über Spielstraßen bis zum Zoo. Damit bestimmte Informationen auf einer Karte sichtbar werden, ist ein gewisses Schema nötig. Dieses ist allerdings nicht statisch, im Laufe der Zeit kommen viele interessante neue Tags hinzu – schaut selbst.

Ja nach Anwendungfall gibt es verschiedene Kartenarten, eine Standardkarte findet ihr hier. Fragen und Anregungen werden gerne hier oder über einen der vielen Kommunikationskanäle des Projekts besprochen. Fehler, Hinweise oder sonstige Informationen können ohne große Einarbeitung direkt bei OpenStreetBugs gemeldet werden.

Warum funktioniert das Projekt und endet nicht im völligen Chaos? Ist das eine Form von “Social Tagging” oder doch was ganz anderes?

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IPv6 Testbetrieb

In den Medien wird seit Ewigkeiten immer wieder berichtet, dass die IPv4-Adressen knapp werden. In naher Zukunft soll nun wirklich der letzte IPv4-Adressblock vergeben werden. Auch ohne neue IPv4-Adressen wird unser Internet nicht gleich zusammenbrechen, aber IPv6 rückt immer dichter zu uns. Es wird höchste Zeit nicht nur mal was von IPv6 gehört zu haben, jetzt wird getestet.

Dieses Blog läuft jetzt im IPv4/IPv6 Dual-Stack-Betrieb. Dazu gibt es theoretische Probleme allerdings auch schon praktische Erfolgsmeldungen. Mein eigener Internetanschluss sowie diese Seite nutzen zur Zeit beide noch einen IPv4-zu-IPv6 Tunnel. Mein SixXS-Subnetz wurde gerade aktiviert, jetzt kann der Test auch im Heimnetzwerk ausgeweitet werden.

Adressen des Blogs:
Dual-Stack: blog.thorsten-hildebrand.de
IPv6-Stack: ipv6.blog.thorsten-hildebrand.de
IPv4-Stack: ipv4.blog.thorsten-hildebrand.de

Die aktuelle Verbindungsart ist im unteren, rechten Bereich der Seite zu erkennen. WordPress verwendet weiterhin die Links zum Dual-Stack Betrieb, per Hand kann allerdings auf IPv6- oder IPv4-only gewechselt werden.

Zur technischen Umsetzung und ersten Erfahrungen werde ich demnächst wieder etwas schreiben…

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Videodateien von MOD nach MPG konvertieren

Ich stand vor dem Problem die Videos von meiner Canon LEGRIA FS 306 vernünftig am Rechner weiter zu verarbeiten. Wie einige weitere Camcorder, auch anderer Hersteller, werden die Videos als *.MOD Datei auf der Speicherkarte gespeichert. Zudem fehlt den MPEG kompatiblen Daten das Flag für das 16:9 Breitbildformat. Die MOD Dateien lassen sich nach Korrektur des Seitenverhältnisses korrekt im VLC-Player wiedergeben. Dieses Vorgehen ist allerdings mühsam und nicht jedes Programm zur Weiterverarbeitung verarbeitet diese Daten korrekt.

Ich verwende für die Umwandlung das Skript modcopy. Die Software setzt eine Python Installation voraus und kann hier heruntergeladen werden. Das Skript wir mit den Ein- und Ausgabeordnern wie folgt aufgerufen:

Es werden alle MOD Dateien aus dem “cam_ordner” als MPG Datei in den “ausgabe_ordner” kopiert. Dabei wird das Seitenverhältnis aus den dazugehörigen MOI Dateien berücksichtigt und das entsprechende Flag in den Ausgabedateien gesetzt. Des Weiteren bekommen die Dateien gleich praktische Dateinamen mit Datum und Uhrzeit der Aufnahme.

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Kostenlose Zertifikate, S/MIME – X.509, SSL/TLS HTTPS

Die Firma StartCom bietet mit StartSSL digitale Zertifikate an. Neben dem kommerziellen Vertrieb werden auch kostenlose Zertifikate (S/MIME – X.509, SSL/TLS) ausgestellt. Hierbei kommt die Web of Trust (WoT, Netz des Vertrauens) Technik zum Einsatz. Die Identitätsprüfungen erfolgen dabei nicht durch die ausstellende Instanz, sondern durch andere Anwender, die den Status des Notars (Notary) erlangt haben. Die eigene Identität kann mit zwei gültigen Personaldokumenten belegt werden. Der Vorteil des StartSSL-WoT, gegenüber anderen Anbietern, ist die Integration der Zertifizierungsstelle (CA) in alle gängigen Anwendungen (Firefox, Thunderbird, Safari, Chrome, Internet Explorer, Outlook und weitere). Durch die Browserintegration von StartSSL entfallen die lästigen Warnungen. Im Mail-Client werden die Signaturen aus gültig ausgewiesen. Diese Zertifikate können als Alternative zu den kostenlosen Diensten von Thawte zur E-Mail Verschlüsselung bzw. Signatur eingesetzt werden. Da Thawte seine freien Zertifikate eingestellt hat, bietet sich StartSSL als Nachfolger an.

StartSSL Notar

Ich bin StartCom/StartSSL WoT-Notar und führe im Berliner Raum gerne Identitätsbestätigungen durch. Für Terminabsprachen, weitere Schritte oder Informationen sowie Fragen bitte bei mir melden.

CAcert Assurer

Des Weiteren bin ich CAcert Assurer und kann für dieses WoT ebenfalls Überprüfungen durchführen und Punkte vergeben.

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Mikroartikel: Wie hilft der Einsatz von Wikis in Unternehmen?

Fallstudie: Von der Mindmap zum Wiki – Wissensbewahrung bei der Stadt Erlangen
Von Joachim Punzel und Jochen Schwarze-Beneke, Stadt Erlangen, sowie Christian Graubner und Michael Müller, sciNOVIS
Quelle: http://e20cases.de/files/Fallstudien-extern/e20buch-Case_Erlangen.pdf

Die Stadt Erlangen setzt seit 2008 ein TWiki als Wissensmanagement-Plattform ein um Erfahrungwissen nachhaltig und zentral zu erhalten. Hier sind in den letzten 10 Jahren nicht nur über 200 MB Dokumentationen und Projektberichte entstanden, sondern auch viel Spezialwissen bei langjährigen Mitarbeitern. Diesen Wissen soll für spätere Projekte erhalten bleiben. Um für mehr Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu werben, wurde das Wiki vor dem Produktivstart und der täglichen Nutzung, mit Initialdaten aus MindMaps gefüllt. Das Wiki integriert inzwischen u.a. das Protokollwesen, Anwenderhilfen und ein BugTracking. Es gibt einzelne Themenstartseiten mit festem Aufbau: „Überblick“, „Wichtige Hinweise“, „Informationsquellen“ und „Ansprechpartner“. Somit ist es nicht nur für neue Mitarbeiter eine große Unterstützung bei der Einarbeitung, sondern wird von vielen Mitarbeitern als SingleSource für Fachwissen und Hintergrundinformationen genutzt. Hierdurch kann eine höhere Effizienz, Transparenz und geringere Suchzeiten bis zum Auffinden von Fachwissen erreicht werden. Um das Wiki in die tägliche Arbeit zu integrieren mussten allerdings einige Barrieren überwunden werden. „Wissen ist Macht“, besser ist es das Wissen zu teilen und in einer Gemeinschaft weiter zu verfeinern.

Die Stadt Erlangen hat sich bewusst für TWiki entschieden, da hier die Zugriffsberechtigungen gut verwaltet werden können. Wie können die im Text beschriebenen Vorteile genutzt werden, ohne dabei sensible Informationen an falschen Stellen zu veröffentlichen?

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Hallo Welt!

Willkommen auf meinem Blog!

Ein paar Themen über die hier in Zukunft vielleicht was geschrieben wird:

  • Technik
  • IT
  • Medien
  • was gerade interessant ist
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